Im Rahmen des DFG geförderten Forschungsprojekts ‚Das Niederländische als Mittlersprache für Übersetzungen ins Deutsche im 17. und 18. Jahrhundert‘ richtet die Abteilung für Niederlandistik der Universität Duisburg-Essen eine zweitägige Workshop-Tagung aus, die sich den komplexen Prozessen und Transferwegen indirekter Übersetzungen in der Frühen Neuzeit widmet. Ziel der Veranstaltung ist es, die wissenschaftliche Vernetzung mit nationalen und internationalen Partnern zu vertiefen und das Projekt in einen breiteren europäischen Forschungskontext einzubetten.
Die Workshop-Tagung bietet ein interdisziplinäres Forum für Diskussionen zu frühneuzeitlichen Übersetzungskulturen, historischen Mehrsprachigkeitskonstellationen und methodischen Perspektiven auf indirekte Translationen. Impulse aus der Übersetzungswissenschaft, der historischen Mehrsprachigkeitsforschung sowie der Literatur- und Kulturgeschichte eröffnen neue Zugänge zu den Akteuren, Praktiken und Vermittlungssprachen des 16. bis frühen 18. Jahrhunderts.
Weitere Informationen finden Sie hier.